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Intensiv- und Notfallpflege

Intensiv- und Notfallpflege

Aus- und Weiterbildung stellen die Weichen auf dem Weg in die Zukunft und sind eine Investition in den Erfolg der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.

Die hohe Qualität der Arbeit in der täglichen Praxis wird erhalten und gesteigert, wenn über praxis- und bedarfsorientierte Weiterbildung die benötigten Kenntnisse und Fähigkeiten erworben werden. Professionelles Arbeiten bedeutet fundiertes fachliches Können mit persönlichen und sozialen Kompetenzen zum Wohle der Patienten einzusetzen.

Die Schwerpunkte der Zusatzausbildung Intensiv- und Notfallpflege sind:

  • die sach- und fachkundige Durchführung der geplanten Intensiv- und Notfallpflege sowie die Mitwirkung bei der kontinuierlichen Überwachung und Durchführung der Behandlungsmaßnahmen bei Patienten mit akuten Störungen der elementaren Vitalfunktionen
  • die Mitwirkung bei Wiederbelebungsmaßnahmen einschließlich künstlicher Beatmung und externer Herzmassage, ggf. die selbstständige Einleitung dieser Maßnahmen bis zum Eintreffen eines Arztes
  • die Unterstützung ärztlichen Handelns bei der Durchführung und Überwachung fachspezifischer therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen
  • die Bereitstellung, Bedienung und Überwachung der für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen notwendigen Geräte sowie sachgerechter Umgang mit Instrumenten, Geräten, Produkten, Hilfsmitteln und Arzneimitteln
  • die Kommunikation sowie Deeskalations- und Verarbeitungstechniken ausgerichtet auf die spezifischen Bedingungen im Handlungsfeld Notaufnahme und Intensiv
  • das Einbeziehen und Betreuen von Angehörigen im Versorgungsprozess
  • „Wir Pflegekräfte in der Migrationsgesellschaft heute“
  • die Sensibilisierung für die wissenschaftliche Recherche und für Evidence-based Nursing
  • die Reflektion von deontologisch-ethisch komplexen Fragestellungen in der Intensiv- und Notfallpflege
  • Sachkenntnisse in den administrativen Vorgaben und Verwaltungsprinzipien in der Krankenhausverwaltung von Patienten, die in einer spezialisierten Notaufnahme aufgenommen werden
  • Sachkenntnisse in den gesetzlichen Normen für eine in Belgien anerkannte Intensivstation und eine Notaufnahme

Zulassungsbedingungen: Bachelor oder „Graduat“ in Gesundheits- und Krankenpflegewissenschaften.

Ausbildungsdauer: Diese Zusatzausbildung erstreckt sich berufsbegleitend über zwei Studienjahre vom 01. September 2017 bis zum 30. Juni 2019.

Ausbildungskonzept: Die Ausbildung ist zu 50% an der Hochschule und zu 50% in der beruflichen Praxis (klinische Unterweisung). Die theoretischen Ausbildungszeiträume werden über das Studienjahr verteilt und in 4 Blöcken zu jeweils 2-3 Wochen angeboten. Außerhalb dieser Zeiträume kann die praktische Unterweisung und das eigene Berufsleben gestaltet werden. Die klinische Unterweisung erfolgt in den Abteilungen: chirurgische/internistische oder spezialisierte Intensivpflege und Notaufnahme.

Unterrichtsprogramm: Die Ausbildung umfasst insgesamt ca. 500 theoretische Unterrichtsstunden und 450 Stunden in der klinischen Unterweisung inklusive Seminare und Besichtigungen in speziellen Einrichtungen. Diese Zusatzausbildung wird mit 60 ECTS-Punkten zertifiziert. Sie führt zum legalen Fachtitel „Krankenpfleger in Intensiv- und Notfallpflege“.