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Ausstellung "Frontières" in der AHS zu sehen

Grenzen sind weltweit Gegenstand von Diskussionen, Spannungen, Unruhen und Konflikten. Aber auch von Hoffnungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen führte die Herausbildung einer demokratischen und von dauerhaftem Frieden gekennzeichneten Welt in Europa zu Träumen von einem freien Verkehr von Personen und Waren in einem ausgedehnten Gebiet des Austauschs und Wohlstands, über die alten Grenzen hinaus.

Mit dem Fall der Berliner Mauer, die Europa in zwei feindliche Blöcke teilte, erreichten diese Hoffnungen am 9. November 1989 ihren Höhepunkt. Im Rahmen des sogenannten „Schengen-Raums“ als Raum des freien Personenverkehrs entstand in Europa eine neue Generation von Europäern, die sich heute wieder mit der Grenzfrage konfrontiert sieht – mit einer Grenze, die angesichts der Ströme von Menschen, die vor Konflikten und Armut fliehen, wiederbelebt wurde und die wieder „robuster“ und undurchdringlicher geworden ist.

Die Ausstellung Frontières, konzipiert und umgesetzt vom Pariser Musée national de l’histoire de l‘immigration beleuchtet das Konzept der Grenze mit Blick auf die jüngere Geschichte und seine geografische Dimension. Den Besuchern werden als „Schlüssel“ für das Verstehen eine Reihe grundlegender Informationen geboten. Gleichzeitig umfasst die Ausstellung Berichte von Frauen und Männern sowie Ausstellungsstücke verschiedener Künstler.

Die 21 Ausstellungstafeln, die sowohl junge Menschen als auch Erwachsene ansprechen, wurde im November 2015 und Juli 2016 im Musée national de l’histoire de l’immigration in Paris gezeigt und von mehr als 70.000 Besuchern gesehen.

Die Ausstellung kann täglich vom 5. bis zum 14. November 2018 zwischen 8:00 und 18:00 Uhr besichtigt werden.

 

Die Ausstellungseröffnung am findet statt am 5.11.2018 um 19:00 Uhr im

Foyer der Autonomen Hochschule, Monschauerstr. 57 in Eupen.