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Simulationstraining mit

Simulationstraining mit "Nursing Anne"

Bisher wurde das „Skillstraining“, d.h. das reine Trainieren verschiedenster Pflegetechniken, mit den Studenten eingeübt. Demnächst wird zusätzlich das Simulationstraining in den Lehrplan integriert.

Unter Simulation im Krankenpflegesektor versteht man eine möglichst realitätsnahe Situation aus dem pflegerischen Alltag zu erschaffen. Dies wird erreicht, indem man einen der technischen Übungsräume dementsprechend gestaltet und die Simulationspuppen vorbereitet. Sie sind technisch so ausgestattet, dass man den Eindruck erhält, reale Patienten zu betreuen. Neben der Möglichkeit der Kommunikation sind Herztöne, Darm- und Lungengeräusche auskultierbar. Wunden, Stomien, Katheter können angebracht werden und viele Körperteile sind veränderbar. Der Blutdruck ist messbar, der Puls ist tastbar, sie können monitorisiert werden und noch vieles mehr.

Das Simulationstraining bietet einen breiten Anwendungsbereich. Der Student erhält eine einzigartige Gelegenheit, in einer sicheren, realistischen Umgebung mit einem Patienten zu interagieren. Er wird in vorgegebene Situationen (Szenarien) hineinversetzt, in denen er nicht nur die erlernten „skills“, sondern auch seine kritische Analysefähigkeit (z.B. des Patientenzustands, des Umfelds,...), seine Kommunikationsfähigkeit, seine Vorgehensweise bei unvorhergesehenen Ereignissen oder in Notfallsituationen trainieren kann.

Durch gezieltes und wiederholtes Training erhält der Student mehr Fertigkeiten und Routine am Krankenbett. Mit der Möglichkeit, Fehler begehen zu können ohne bewertet zu werden, sowie dem Einsatz eines detaillierten „debriefing“ (Nachbesprechung durch Analyse / Video), wird der Student besser auf seinen Pflegealltag vorbereitet.

Das Simulationstraining fördert die Entwicklung verschiedener Kompetenzen in der beruflichen Entwicklung, der Recherche, der Kommunikation, der Planung und Durchführung pflegerischer Maßnahmen sowie im Management. Auch die Selbstreflektion wird gefördert. Das Simulationstraining steigert somit die Qualität der praktischen Ausbildung des Studenten und gilt als ein zukünftiges wichtiges pädagogisches Konzept und Lerninstrument.