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Interne Evaluation von Schulen

Im Grundlagendekret vom 31. August 1998 ist in Kapitel VII – neben der externen – auch die interne Evaluation der Schulen als wesentliches Element der Schulentwicklung beschrieben.

In den letzten Jahren haben viele Grund- und Sekundarschulen mit dem Prozess der internen Evaluation begonnen.

Dabei evaluieren sie die eigene Arbeit und – auf der Basis konkreter Bestandsaufnahmen und Daten – ihre Maßnahmen zur Verbesserung der Schule und des Unterrichts.

Fragen, die für die Schulen dabei im Mittelpunkt stehen, sind häufig:

  • Wie gut ist eigentlich unsere Schule?
  • Welche besonderen Stärken zeichnen unsere Schule aus?
  • Gibt es Bereiche an unserer Schule, die wir unbedingt verbessern sollten? Welche sind das?
  • Wie können gemeinsam Lösungsansätze gefunden und erfolgreich umgesetzt werden?
  • Haben alle an unserer Schule Beteiligten (Kollegium, nicht lehrendes Personal, Schüler, Eltern usw.) eher ähnliche oder eher unterschiedliche Sichtweisen? Welche Schlüsse ziehen wir daraus?

Informationsveranstaltung zu SEIS - Selbstevaluation in Schulen vom 14.10.2009

Die Evaluation ist ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung von Schule und Unterricht. Komplementär zur externen Evaluation ist jede Schule verpflichtet, im Dreijahresrhythmus eine interne Evaluation - entweder auf Gesamtschulebene oder in einem von der Schulgemeinschaft festgelegten Bereich -durchzuführen.

Während die externe Evaluation von der an der Autonomen Hochschule angesiedelten Abteilung für externe Evaluation durchgeführt wird, bedarf es angepasster Instrumente für die Durchführung einer internen Evaluation.

Da die Deutschsprachige Gemeinschaft offizielles und gleichberechtigtes Mitglied im Länderkonsortium SEIS Deutschland ist, kann allen interessierten Schulen dieses Instrument kostengünstig zur Verfügung gestellt werden.

SEIS (Selbstevaluation in Schulen) ist ein standardisiertes, wissenschaftlich überprüftes Evaluationsinstrument, das auf Fragebögen basiert und Schulen als Ganzes erfasst. Befragt werden Schüler, Eltern, Ausbilder, Lehrer und Mitarbeiter. Mit relativ geringem Arbeits-, Zeit- und Kostenaufwand lassen sich Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten einer Schule datengestützt ermitteln. Es lassen sich „Good Practice“-Ansätze entdecken, die evtl. verborgen und erst durch Daten identifizierbar sind.

Die Fragebögen werden mit Hilfe einer internetgestützten Software vollautomatisch ausgewertet. Die Ergebnisse einer Umfrage werden in einem Schulbericht dargestellt, der für die Schulen Ausgangspunkt für die weitere schulische Entwicklung ist. Die Datenerhebung und die sich aus dem Bericht ergebenden Handlungsoptionen liegen ausschließlich in der Eigenverantwortung der jeweiligen Schule.

Weiter unten im Downloadbereich finden Sie sich die Powerpointpräsentation der Informationsveranstaltung vom 14.10.09 im Ministerium der DG in Eupen.

Für die Schulen, die in der nächsten Zeit eine SEIS-Befragung durchführen möchten, finden zwei Folgeveranstaltungen mit Herrn Jörg Barda statt:

Folgeveranstaltung 1:

Mittwoch, 18. November 2009, von 14:00 bis 16:00 Uhr in

der Autonomen Hochschule in der DG

Monschauer Straße 26

4700 Eupen

Thema: Organisation und Datenerhebung

Folgeveranstaltung 2:

Ort und Datum werden mit den teilnehmenden Schulen abgesprochen.

Thema: Interpretation des Evaluationsberichts



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Downloads
SEIS - Infoveranstaltung Eupen 14.10.09
pdf 0,46 MB
SEIS - Grundlagen
pdf 1,58 MB
Von Daten zu Taten - SEIS als Motor für Schulentwicklung: Buhren
pdf 1,41 MB


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