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Untermenue: Forschung & Entwicklung



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Forschung an der AHS

Forschung, Evaluation und Entwicklung an der Autonomen Hochschule dienen zweierlei Zielen:

  1. Forschung, Evaluation und Entwicklung stehen in engem Zusammenhang mit der Lehre. Dozierende sollen als Forschende sowie als Lehrende Forschungsergebnisse in ihre Lehre integrieren und aus ihrer Lehre und ihrer Praxis Fragen an die Forschung richten können. Die Dozierenden der AHS führen eigene Forschungs-, Evaluations- und Entwicklungsprojekte durch oder sie nehmen Aufträge an, für die ein besonderes Interesse in einem der beiden Fachbereiche der AHS besteht. Forschung kann in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen erfolgen.
  2. Forschung, Evaluation und Entwicklung ist auch Teil der Grundausbildung der Studierenden. Sie lernen die wichtigsten Methoden sozialwissenschaftlichen Forschens kennen und partizipieren als Handelnde im Rahmen ihrer Studienabschlussarbeit an einem Forschungsprojekt ihrer Wahl. Junge Lehrkräfte sollen einerseits eine forschende Haltung im Hinblick ihrer Praxis entwickeln und andererseits in die Lage versetzt werden, wissenschaftliche Studien und Ergebnisse auf einem professionellen Hintergrund zu interpretieren.
  3. Die Autonome Hochschule in der Deutschsprachigen Gemeinschaft verwendet bei ihren wissenschaftlichen Arbeiten die APA-Norm. Im Download finden Sie alle erforderlichen Hinweise zu dieser Norm.

Als Partnerschule des Pôle mosan ist die AHS offen für Zusammenarbeitsabkommen mit anderen Hochschulen im In- und Ausland.

 

Forschungsergebnisse

Umfrage zur Hausaufgabenpraxis in der DG

Im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes hat Herr Minister Oliver Pasch die Autonome Hochschule (in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Pädagogik des Ministeriums) mit einer Umfrage zum Thema Hausaufgaben beauftragt.
Ziel der Erhebung war eine Beschreibung der Hausaufgabenpraxis an den Primar- und Sekundarschulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Die Befragung wurde im 2. Halbjahr 2012 durchgeführt. Befragt wurden Primar- und Sekundarschüler, Eltern dieser Schüler, Primar- und Sekundarschullehrer und Hausaufgabenbetreuer.
Erste Ergebnisse dieser Umfrage liegen nun vor.
 

In der PowerPoint-Präsentation im Downloadbereich weiter unten finden Sie die Ergebnisse der Umfrage in den Primarschulen.

 

PISA-Studie 2009

Im April/Mai 2009 wurde die PISA-Studie in der DG zum ersten Mal unter der Leitung der Autonomen Hochschule durchgeführt. Insgesamt nahmen ca. 800 15-Jährige an der PISA-Studie teil und wurden dabei in den Domänen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Der Schwerpunkt der Studie lag wie bereits im Jahre 2000 im Bereich Lesen.
Seit Dezember 2010 sind nun erste Resultate veröffentlicht. Wir bedanken uns bei den Schulleiterinnen und Schulleitern, den Pisa-Koordinatoren, den Testleitern und nicht zuletzt bei allen Schülerinnen und Schülern.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft erzielt insgesamt gute Ergebnisse. Zwar schneidet sie erneut schlechter als der “Spitzenreiter“ Flandern ab, sie liegt aber in allen 3 Bereichen über dem OECD-Durchschnitt.
In den Bereichen Naturwissenschaften und Mathematik konnten die Schülerinnen und Schüler aus der DG sich noch leicht verbessern, hier erzielen sie Spitzenwerte. Im Lesen dagegen stagnieren die Leistungen im Vergleich zu den Vorjahren, hier belegt die DG nur einen Platz im besseren Mittelfeld, im Lesen besteht dann auch der größte Handlungsbedarf.
Insgesamt liegen 16,9 % der Schülerinnen und Schüler auf den Lesekompetenzstufen unter 1b, 1b und 1a, diese Schüler werden bei PISA als Risikoschüler eingestuft, sie können am Ende der Pflichtschulzeit wahrscheinlich nur unzureichend sinnerfassend lesen, so dass sie dadurch Gefahr laufen, in ihrem privaten und in ihrem gesellschaftlichen Leben beeinträchtigt zu werden.

Was die Bildungsgerechtigkeit und die Chancengleichheit betrifft, erzielt die DG besonders gute Werte.

Erste Resultate der Schülerinnen und Schüler der DG wurden am 10. Dezember offiziell im Rahmen einer Pressemitteilung an der AHS vorgestellt.
Die Power-Point-Präsentation mit einer Zusammenfassung der ersten Ergebnisse der DG finden Sie weiter unten im Downloadbereich.

Erste Resultate des ERA-Tests (computergestützter Lesetest) werden im Juni veröffentlicht.

Alle internationalen Publikationen der OECD zu PISA 2009 sind auf der Website der OECD erhältlich: www.pisa.oecd.org

 

VERA-3 in der DG

Im Frühling 2010 haben die Drittklässlerinnen und Drittklässler der DG zum ersten Mal Vergleichsarbeiten geschrieben. Das Projekt VERA-3 wurde von der Autonomen Hochschule in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau koordiniert. Mehr als 700 Schülerinnen und Schüler legten Tests in Deutsch (Lesen und Orthografie) und Mathematik (Bereich Zahlen und Operationen) ab. Die Lehrkräfte des 3. Schuljahres werteten (teilweise zusammen mit ihren Kollegen) die Tests mit Hilfe von Korrekturanweisungen aus gaben anschließend die Ergebnisse ihrer Schüler online ein. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für die gute Zusammenarbeit und das große Engagement der Schulen und der Lehrkräfte!

Inzwischen haben alle Schulen Ihre Resultate erhalten.
Den Vera-Bericht der Universität Koblenz-Landau, der die Ergebnisse der gesamten DG zusammenfasst, finden Sie weiter unten im Downloadbereich.

Auf Anfrage besteht für die Primarschulen die Möglichkeit, die Ergebnisse gemeinsam mit Projektleiterin Dr. Sabrina Sereni und dem Lehrerkollegium der Schule zu vertiefen.

 

Studie „Gewalterfahrungen und Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens“ erstellt vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsens

Extrem hoher Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen kann gravierende Folgen haben. Auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist man der Frage nachgegangen, wie häufig Kinder und Jugendliche in der Freizeit Medien nutzen. Um die Ist-Situation in der DG zu erfassen, wurde eine umfangreiche Sozialstudie zu diesem Thema in Auftrag gegeben.

Im Frühjahr 2010 befragte die Autonome Hochschule in der DG (AHS) 723 Schüler des 4. Primarschuljahres sowie 1047 Jugendliche des 3. Sekundarschuljahrs und der Zentren für Aus- und Weiterbildung Eupen und Sankt Vith.

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsens hat die von der AHS erhobenen Daten ausgewertet und die Forschungsergebnisse der Studie „Gewalterfahrung und Medienkonsum von Kindern in der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens“ in der DG am Mittwoch, 23. November 2011, vorgestellt.

Weiterführende Informationen zur Sachlage in der DG entnehmen Sie der Studie im Download.

 

PISA 2012

Im April/Mai 2012 fand der 5. PISA-Durchgang statt. Die Deutschsprachige Gemeinschaft nahm auch dieses Mal an der Erhebung teil. 773 Schülerinnen und Schüler wurden bei der PISA-Studie in den Domänen
Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen getestet. Der Schwerpunkt der Studie lag wie im Jahre 2003 im Bereich Mathematik. Seit Dezember 2013 sind nun die ersten Resultate veröffentlicht. Unser ganz besonderer Dank gilt den Schulleiterinnen und Schulleitern, den Testleitern der AHS und nicht zuletzt den Schülerinnen und Schülern der DG.

In der Zwischenzeit wurde ein schriftlicher PISA-Bericht der deutschsprachigen Schülerinnen und Schüler verfasst. Die PISA-Studie gibt Impulse für Schul- und Unterrichtsentwicklung. Sie finden den PISA-Bericht weiter unten im Downloadbereich. Wir wünschen anregende Lektüre!

 

 

 


 



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Adressen und Ansprechpartner
Dr. Sabrina Sereni
Tel.: + 32 (0) 87 59 05 11
sereni.sabrina@ahs-dg.be
weiterführende Links
Regionale Sprachdatenbank in der Deutschsprachigen Gemeinschaft
Downloads
Weiterarbeit mit VERA8
pdf 0,48 MB
PISA 2012
pdf 2,58 MB
Erste Ergebnisse der Schüler der DG PISA 2012
pdf 2,13 MB
Bericht zur Hausaufgabenpraxis in der DG
pdf 3,28 MB
Hausaufgabenpraxis in der DG aktualisiert
pptx 5,21 MB
Studie Gewalterfahrungen und Medienkonsum von Kindern und Jungendlichen in der DG
pdf 1,55 MB
PISA-Studie 2009 - Ergebnisse
pdf 1,28 MB
Ergebnisse VERA3
pdf 0,25 MB
Präsentation der IGLU-Ergebnisse DG Belgien 2006
pdf 1,43 MB
Wissenschaftliches Arbeiten: Zitieren nach APA-Norm
pdf 0,49 MB
Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr bei dementen Menschen
pdf 0,1 MB
Die Non-Compliance in der Typ 2-Diabetes-Therapie
pdf 0,09 MB
Die Kommunikation zwischen dem Pflegepersonal und dem interdisziplinären Team in der
pdf 0,07 MB
Lepra muss kein Schicksal sein
pdf 0,1 MB


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