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Um einander begreifen zu können, muss man einander kennen. Dieser Gedanke bildet die Grundlage des Programms ‘Trialog’ des Prinz-Philippe-Fonds. Im Rahmen dieses Programms wird der Austausch von Hochschulstudenten (nicht Universitätsstudenten) zwischen den drei belgischen Gemeinschaften finanziell unterstützt. Durch einen Aufenthalt an einer Hochschule in einer anderen Gemeinschaft lernen die Studenten deren Hintergrund besser kennen und ihn respektieren. Sie machen Bekanntschaft mit einer vertrauten und doch so andersartigen Kultur, sie üben sich in der Sprache des anderen Landesteils und sie knüpfen dauerhafte Kontakte mit Menschen jenseits der Sprachengrenze. Dadurch eröffnet "Trialog" neue Pespektiven und trägt zu einem besseren Verständnis zwischen den Belgiern der einzelnen Gemeinschaften bei. |
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(aus dem Programm des Trialog-Projektes) |
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Studienwoche/Intensivaustauschwoche für Krankenpflegestudenten und Gesundheits- und Krankenpflegeschüler der Euregio Maas-Rhein
Teilnehmende Hochschulen und Krankenpflegeschulen:
Haute Ecole de la Province de Liège
A. Vésale, 2,quai du Barbou, B 4020 Liege
Provinciale Hogeschool Limburg
Departement gezondheidszorg
Guffenslaan 39, B 3500 Hasselt
Autonome Hochschule(AHS) in der DG, Fachbereich Gesundheits- und Krankenpflegewissenschaften
Hillstrasse 7, B-4700 Eupen
Hogeschool Zuyd – Faculteit Verpleegkunde
Postbus 550, AN Heerlen/NL
Schule für Kranken- und Kinderkrankenpflege St. Marienhospital,
Hospitalstr. 44, D 52353 Düren
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Luisenhospital
Boxgraben, D 52066 Aachen
Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Marienhospital,
Zeise 4, D 52066 Aachen
Das Hauptziel dieser Intensivwoche ist es, den 50 Krankenpflegestudenten und 8-10 Dozenten aus den verschiedenen Regionen der Euregio Maas-Rhein den Austausch von Informationen über ihre Ausbildung, ihre Berufsausübung und über ihre Region zu ermöglichen. So sollen die Menschen sich gegenseitig intensiv kennen lernen, um möglichst viel über die verschiedenen Kulturen, die berufliche Situation und die verschiedenen Sprachen zu erfahren.
Durch die Arbeit in fünf Arbeitsgruppen, in denen die Studenten möglichst selbständig z. B. über Gruppenarbeiten ihr Wissen austauschen, soll das Erreichen des Ziels unterstützt werden. Jede Gruppe besteht aus 10 Studenten (je 2 aus jeder Region) und mindestens einem Dozenten als Tutor.
Durch Besichtigungen der verschiedenen Pflegeinstitutionen wird den Studenten die Möglichkeit gegeben, möglichst viel von der Pflegepraxis und von den in der Pflege arbeitenden Personen zu erfahren bzw. Informationen auszutauschen. Die so erworbenen Erfahrungen werden dazu beitragen, die Euregio Maas-Rhein mit ihren Bewohnern besser kennen zu lernen und eventuell eher in Betracht zu ziehen, in einer der anderen Regionen zu arbeiten.
Die internationale Austauschwoche, jährlich organisiert und 2007 schon zum 18. Male durchgeführt, ermöglicht es, eine permanente Kooperationsstruktur für die Gesundheits- und Krankenpflege zwischen den Hochschulen und den anderen Bildungseinrichtungen zu fördern und zu erhalten, sowohl für den theoretischen als auch für den praktischen Unterricht.
Hinzu kommt, dass im Rahmen des Bolognaabkommens und der Erasmusprojekte die Mobilität der Studenten und Dozenten weiterentwickelt und verbessert wird.
Somit kann diese jährliche Austauschwoche auch weiterhin als Basis für die zukünftige Kooperation zwischen den Hochschulen angesehen werden.
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