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Berufspraktische Ausbildung (Dokumente zum Download am Ende des Textes)

So werden in allgemein- und fachdidaktischen Kursen theoretische Grundlagen vermittelt und reflektiert. In den Laboratorien zur reflektierenden Verbindung zwischen Theorie und Praxis erproben die Studierenden dann erste Unterrichtskompetenzen, z.B. durch die Beobachtung und Besprechung von Modellstunden, durch das Trainieren berufsspezifischer Fertigkeiten, durch Micro-teaching usw. in den Klassen der Ausbildungsbegleiter, die die berufspraktische Ausbildung gemeinsam mit den Dozierenden begleiten.

Schließlich werden in Hörpraktika sowie in aktiven Praktika im Laufe der Ausbildung progressiv alle Kompetenzen erarbeitet, die zum Unterrichten notwendig sind, d.h. Sprachkompetenz, Fachkompetenz, methodische und didaktische Kompetenz, Diagnose- und Förderkompetenz, Erziehungskompetenz, Selbst– und Sozialkompetenz. Hier ist die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Dozierenden und den Ausbildungsbegleitern in den Grundschulen besonders wichtig. Die Studierenden dokumentieren ihre Erfahrungen und Fortschritte in der berufspraktischen Ausbildung in einem Portfolio, sodass die Ausbildung individualisiert nach den noch zu erarbeitenden Unterrichtskompetenzen des einzelnen Studierenden ausgerichtet werden kann.

Laboratorien im 1. Studienjahr

Die Laboratorien ermöglichen den Studierenden erste Kontakte und Erfahrungen mit dem Klassenleben. Außerdem werden sie progressiv auf den Erwerb von Unterrichtskompetenzen vorbereitet. Wichtig ist dabei die reflektierte Verknüpfung von erarbeitetem Grundwissen, Handlungswissen und deren praktischer Umsetzung.

Die Laboratorien betreffen folgende Fächer:
1. Jahr Lehramt Primarschule (LP): Deutsch, Mathematik, Geographie, Geschichte und Naturwissenschaften
1. Jahr Lehramt Kindergarten (LK): Deutsch, Sport- und Bewegungserziehung, Kunst, Musik, Mathematik

Ziele:
Die Studierenden sollen Grundformen des Lehrens kennen lernen, indem sie Beobachtungen anstellen, einzelne Unterrichtssequenzen und Teilaufgaben durchführen, verschiedene Handlungs- und Sozialformen erproben, ihre Erfahrungen dokumentieren und reflektieren. Sie lernen, einzelne Unterrichtsaktivitäten zu planen und durchzuführen und Unterricht schriftlich vorzubereiten.

In der 1. LP lernen die Studierenden
im Bereich Deutsch:
vorlesen
vortragen
Geschichten erzählen
mit Texten umgehen


im Bereich Mathematik:
Unterrichtsstunden zu den Größen entsprechend einer didaktischen Stufenfolge zu planen
 

im Bereich Umwelt:
für alle Stufen Unterrichtsstunden zum Thema “von der Wirklichkeit zur Karte” zu planen (Geographie)
Spuren der Geschichte zu entdecken und für den Unterricht zu nutzen
Experimente mit Wasser durchzuführen, zu analysieren und für die Unterrichtsplanung zu nutzen.
 

Im Laboratorium der 1. LK lernen die Studierenden, in den folgenden Bereichen verschiedene Teilschritte oder Sequenzen zu planen und durchzuführen.
Bereich Deutsch:
Technik und didaktische Schritte des Erzählens (bes. Bilderbuch und Märchen)
Technik und Grundsätze verschiedener Theaterformen im Kindergarten


Bereich mathematische Bildung:
Einführung in den Bereich Mengenbildung und Zahlen


Bereich Musik:
Grundbegriffe der rhythmischen Erziehung und des Singens - Anwendungsbereiche in den verschiedenen Altersstufen
 

Bereich Kunst:
Ausdruckstechniken und kreatives Gestalten, sowohl als Illustration von Erlebtem als auch zur Festigung neuer Erkenntnisse
Bereich Sport- und Bewegungserziehung:
theoretische Grundlagen sowie praktische Vorbereitung und Durchführung einer Aktivität zum Thema Fallschirm, Gerätegarten...

Organisation:
Die Laboratorien werden in Teamarbeit organisiert, d.h. Erziehungswissenschaftler, Fachdozenten und Ausbildungsbegleiter aus den Grundschulen planen und begleiten im Team die entsprechenden Lehrveranstaltungen (2 Wochenstunden pro Semester).

 

Praktika im 1. Studienjahr

Dieses Praktikum besteht aus 2 Phasen: 7 Tage Hörpraktikum verteilt auf beide Semester und
1 Woche aktives Praktikum im 2. Semester.
Es ermöglicht den Studierenden, erste Unterrichtskompetenzen zu erwerben. Dabei sollen sie möglichst zusammenhängende Unterrichtseinheiten planen und durchführen. Außerdem machen sie wichtige Erfahrungen bezüglich ihrer Eignung für den Lehrerberuf.

Schwerpunkte für die 1. LP während des Hörpraktikums
eine Primarschulklasse kennen lernen;
Beobachtungen über die Kinder und das Geschehen in der Klasse sammeln (nach festgelegten Beobachtungsschwerpunkten);
den Ausbildungsbegleiter unterstützen, indem sie sich bei Arbeiten um einzelne Kinder kümmern;
progressiv selbst einzelne Aktivitäten planen, durchführen und nachbereiten, zu denen sie erste didaktische Bausteine erhalten haben (z.B. eine Geschichte erzählen, Umgang mit Texten, später kommen weitere Bausteine in andern Fächern hinzu);
zu diesen ersten Unterrichtsversuchen einen schriftlichen Plan vorlegen.

Schwerpunkte für die 1. LK während des Hörpraktikums
eine Kindergartenklasse kennen lernen;
Beobachtungen über die Kinder und das Geschehen in der Klasse sammeln (nach festgelegten Beobachtungsschwerpunkten);
den Ausbildungsbegleiter unterstützen, durch das Arbeiten mit einzelnen Kindern;
progressiv selbst einzelne Aktivitäten planen und durchführen, zu denen sie erste didaktische Bausteine erhalten haben (z.B. eine Geschichte erzählen und Aktivitäten in Kunst- oder Musikerziehung, später kommen weitere Bausteine in Psychomotorik, Spracherziehung, Ausdruckstechniken Musik und Kunst, sowie mathematische Aktivitäten hinzu).

Die Studierenden schreiben Berichte über ihre Praktika. Dies dient der Reflexion und der Dokumentation des eigenen Lernens in der berufspraktischen Ausbildung während der gesamten Studienzeit.
Auszüge aus den Berichten können in das Portfolio integriert und somit in einem größeren Zusammenhang reflektiert werden.

 

Laboratorien im 2. Studienjahr

In den Laboratorien des 2. Studienjahres liegt der Schwerpunkt auf der exemplarischen Vertiefung der Fachdidaktik in allen Bildungsbereichen: Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik, Sport, Geographie, Geschichte und Naturwissenschaften.

Inhalte in der 2. LP sind:
Ateliers: Die Studenten erarbeiten und erteilen Aktivitäten in den Fächern Kunst, Musik und Sport in der 3. Stufe einer Primarschule.
Übungsstunden: Jeder Student wird einer Klasse zugeteilt, plant und erteilt mehrere Unterrichtsstunden in verschiedenen Fächern. Hierbei erfolgt eine enge Begleitung seitens der Hochschule und der Labolehrer.
Exemplarisches Arbeiten: Vertiefung einzelner Fachkompetenzen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Medien.

Inhalte in der 2. LK sind:
Einsatz von Stimme und Körper (Auftrittstechnik)
Bereiche der Körpersprache (Gestik, Mimik, Haltung,...)
Berufshandwerkliche Umsetzung
vorlesen, erzählen, erklären, vortragen,....
szenisch darstellen (Rollenspiele, Stegreifspiele,...)
Exemplarisches Arbeiten: Vertiefung einzelner Fachkompetenzen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Kunst, Bewegungserziehung, ...
Planen und Gestalten von kurzphasigen Projekten oder von fächerübergreifenden Arbeiten.


Praktika im 2. Studienjahr

Um eine schrittweise Heranführung an die Arbeit mit der Kindergruppe zu ermöglichen, ist das Praktikum im 2. Studienjahr in drei Phasen aufgeteilt.
1. Phase: aktives Praktikum mit Höranteilen
2. Phase: aktives Praktikum
3. Phase: aktives Praktikum

In der ersten Phase haben die Studierenden die Möglichkeit, die Ausbildungsbegleiter und die Kinder näher kennen zu lernen und die Arbeit in der Klasse zu beobachten. Ab dem 2. Tag übernehmen sie die Klasse.
In der zweiten Phase werden die Studenten dann die Kindergruppe während einer Woche selbstständig betreuen.
In der dritten Phase erstreckt sich das Praktikum über zwei Wochen. Nun übernehmen die Studenten zunehmend erzieherische und administrative Aufgaben.

Richtlinien
Die Studierenden sollen u.a. lernen:
Unterrichtsstunden bzw. Unterrichtseinheiten und Aktivitäten den jeweiligen Bedürfnissen der ihnen anvertrauten Kinder entsprechend vorzubereiten, zu gestalten und nachzubereiten;
das bei den Kindern Beobachtete bzw. besonders das eigene Handeln (selbst)kritisch-konstruktiv zu analysieren;
die vor Ort praktizierte und in der Hochschule vermittelte Methodik anzuwenden.
Verpflichtungen der Studenten:
das Klassengeschehen bzw. das (Lern-)Verhalten einzelner Kinder beobachten, sich aktiv in das Geschehen der Klasse eingliedern (assistieren, Kontakt zu den Kindern aufnehmen, sich informieren, Hilfe anbieten, ….);
für jede geplante Aktivität eine schriftliche Vorbereitung auf der Grundlage des Vorbereitungsrasters erstellen und spätestens zwei Tage vor der Durchführung vorlegen;
diese Vorbereitung ggf. verbessern bzw. überarbeiten.

Gegen Ende des 2. Studienjahres absolvieren die Studierenden des Lehramts Primarschule ein dreitägiges Praktikum (mit einem hohen Anteil Hörpraktikum) im Kindergarten. Hierbei werden sie einer Gruppe zugeteilt, die sie im darauffolgenden Schuljahr im Rahmen eines Praktikums im 1. Schuljahr wieder begleiten bzw. unterrichten.

Laboratorien im 3. Studienjahr

In den Laboratorien des 3. Studienjahres werden die fachdidaktischen Fähigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften, Erdkunde, Geschichte, Musik, Kunst und Sport weiter gefördert. Die Studierenden erhalten außerdem die Möglichkeit, in den Grundschulen, in denen sie ihre Praktika absolvieren, diese Fähigkeiten unter Anleitung zu erproben. Dadurch werden die methodisch-didaktischen Kompetenzen weiterentwickelt und gefestigt.

Die Studierenden der 3. LP werden auf die jeweiligen Anforderungen der Praktika in der Unterstufe und Oberstufe vorbereitet.


Praktika im 3. Studienjahr 

Im dritten Studienjahr absolvieren die Studierenden 2 Praktika von jeweils 3 Wochen und ein Praktikum von zwei Wochen.

Innerhalb der gesamten Ausbildung haben die Studierenden des Lehramts Kindergarten einmal eine jahrgangsübergreifende Gruppe zu betreuen, einmal Kindergartenneulinge und einmal eine Kindergartengruppe vor der Einschulung.

Da die Studierenden des Lehramts Primar im Laufe der Ausbildung in jeder Stufe unterrichten sollen, findet das erste Praktikum des 3. Studienjahres (P3.1) in der Eingangsstufe bzw. im 1. Schuljahr statt. Das zweite Praktikum des 3. Studienjahres (P3.2) findet im März in der Mittel- oder Oberstufe statt.

Das dritte Praktikum des 3.Studienjahres (P3.3) findet nach Ostern statt.
Ausgehend von den vorherigen Erfahrungen wird dem Studenten für dieses Praktikum eine Praktikumssituation zugeteilt in einer bestimmten Gruppe/ Stufe bzw. in einem bestimmten Kontext. Hierzu darf der Student Vorschläge unterbreiten.

Werden die zwei ersten Praktika jeweils erfolgreich bestanden (d.h. so dass die wichtigsten Kompetenzerwartungen sicher erfüllt sind), kann die Dozentenversammlung im Einzelfall dem Studenten - auf dessen begründete Anfrage hin - die Möglichkeit eröffnen, dieses Praktikum in einem anderen Kontext zu absolvieren.
Eine nicht genehmigte Anfrage ist von der Beratungsversammlung zu begründen.

Wird ein Sonderpraktikum genehmigt, haben die Studenten folgende Möglichkeiten:

A.Sie absolvieren ein Praktikum im Bereich der von ihnen belegten Zusatzausbildung,d.h.:
- entweder in einer Förderschule, einer Grundschule für differenzierten Unterricht oder in
einer Integrationssituation (Zusatzausbildung Förderpädagogik);
- oder sie übernehmen in den Fächern Religion/Moral/Französisch die Aufgaben der für
diese Fächer  zuständigen Lehrer (Zusatzausbildung Religion/Moral/Französisch).
B. Wenn sie keine Zusatzausbildung belegen, haben sie verschiedene Möglichkeiten:
- sie absolvieren ein Praktikum außerhalb der DG oder im Ausland mit einem selbst gewählten Schwerpunkt z.B. in Bezug auf ihre Diplomarbeit oder auf eine besondere Pädagogik,...;
(Dieses Praktikum kann im Rahmen eines Erasmus- bzw. Leonardoprojekts stattfinden.)

Der Student, der kein Sonderpraktikum im Zusammenhang mit der Zusatzausbildung absolvieren kann, muss selbstverständlich zu einem späteren Zeitpunkt eine gewisse Anzahl  Unterrichtsstunden in diesem Fach erteilen, bevor er das Zusatzdiplom erhalten kann. Die Modalitäten für diese Praxisteile sind mit den jeweiligen Verantwortlichen der
Zusatzausbildung zu klären.

Praktikum in der Eingangsstufe/Primar für die Lehramtsanwärter Kindergarten

Die zukünftigen Kindergärtner/innen absolvieren nach entsprechender fachdidaktischer Vorbereitung ein Praktikum in der Eingangsstufe der Primarschule Es handelt sich um ein Hörpraktikum mit aktiven Anteilen. Insgesamt müssen mindestens 10 Stunden erteilt werden,  davon jeweils zwei Stunden in den Fächern Deutsch und Mathematik sowie eine Stunde Sachkunde. Die restlichen fünf Stunden werden frei gewählt innerhalb der musisch kreativen Fächer.

Hospitation in der Eingangsstufe/Sekundar für die Lehramtsanwärter Primarschule

Die zukünftigen Primarschullehrer/innen leisten ein Hospitationspraktikum in der Eingangsstufe der Sekundarschule ab, vorzugsweise in den B-Klassen.



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Downloads
Daten Praktikum LK & LP 2017/18
pdf 0,15 MB
Daten Praktika Brückenstudium 2017/18
pdf 0,15 MB
Dokument für Praktikumsbetreuer
doc 0,04 MB
Stundenbericht Dozenten 2. und 3. Jahr
pdf 0,08 MB
Stundenbericht Dozenten 1. Jahr
pdf 0,06 MB
Fachdidaktik - Schwerpunkte
pdf 0,22 MB
Rückmeldung Aktivitäten 2. LP - P2
pdf 0,06 MB
Rückmeldung Aktivitäten 2. LK - P2
pdf 0,06 MB
Rückmeldung Aktivitäten 1. LP und 1. LK
pdf 0,07 MB
Praktikumsbericht Ausbildungsbegleiter 3. LK und LP
pdf 0,22 MB
Praktikumsbericht Ausbildungsbegleiter 2. LP, P2.2 - P2.3
pdf 0,19 MB
Praktikumsbericht Ausbildungsbegleiter 2. LP, P2.1
pdf 0,18 MB
Praktikumsbericht Ausbildungsbegleiter 2. LK, P1 - 3
pdf 0,22 MB
Praktikumsbericht Ausbildungsbegleiter 1. LK
pdf 0,18 MB


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